Was man in Amsterdam unternehmen kann

Panoramablick auf die Kanäle in Amsterdam, Niederlande
  

Liberales Weltbild

Zwar gibt es in Amsterdam jede Menge Museen – Van Gogh Museum, Rijksmuseum, Rembrandthaus – aber am meisten werden Sie sich an etwas anderes erinnern. Viel eindrucksvoller ist nämlich die ungezwungene und liberale Einstellung der Menschen, die hier leben. Trotz der vielen Touristen hier sind die Bars des Rotlichtbezirks bei Einheimischen beliebt und es überrascht jeden Neuankömmling herauszufinden, was hinter den Glasfenstern vor sich geht, und die vielen Coffeeshops zu entdecken, in denen Haschisch und Marihuana angeboten werden.

Der Rotlichtbezirk befindet sich auf den Walletjes, nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof Amsterdam Centraal entfernt.

Dekadenz

Biertrinker kommen in Amsterdam voll auf ihre Kosten bei der Heineken Experience, einer interaktiven Tour, bei der die Geschichte von Heineken erzählt und der Brauvorgang erklärt wird. Zum Abschluss gibt es Bier für die Gäste. Ein eher skurriles Erlebnis bietet das Sex-Museum – nichts für Prüde! Das Museum liegt sehr gut sichtbar im Zentrum der Stadt und bietet eine große Auswahl an Fotografien und Artefakten (lassen Sie Ihre Fantasie schweifen), die Sie ein Weilchen unterhalten werden.

Zur Heineken Experience gelangen Sie mit der Straßenbahn (7, 10, 16, 24 oder 25) vom Hauptbahnhof aus. Das Sex-Museum ist 5 Gehminuten vom Amsterdamer Hauptbahnhof entfernt.

Verborgenes Amsterdam des 17. Jahrhunderts

Im 17. Jahrhundert war Amsterdam das Handelszentrum Europas. Die Hauptkanäle in Amsterdam verdanken ihre Existenz dem außergewöhnlichen Wachstum der Stadt in diesem Goldenen Zeitalter. Diese Kanäle wurden im Jahr 2010 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Einen Eindruck vom Leben in Amsterdam im 17. Jahrhundert bekommen Sie in der wunderschönen Portugiesischen Synagoge. In diesem Gebäude gibt es noch immer keinen Strom, und wenn es abends geöffnet ist, wird es von den Kerzen der Kronleuchter erhellt. Eine weitere faszinierende Entdeckung ist das Museum Ons Lieve Heer op Solder (Unser lieber Herrgott auf dem Dachboden). Hinter der schlichten Fassade des Hauses verbirgt sich eine Kirche, erbaut in der Zeit der Reformation, mit ihrer Originaleinrichtung aus dem 17. Jahrhundert. 

Die Portugiesische Synagoge befindet sich in der Nähe der Metro Waterlooplein. Unser lieber Herrgott auf dem Dachboden ist nur wenige Gehminuten vom Amsterdamer Hauptbahnhof entfernt.